08.09.2013

von B°-MS

(Quelle: Theater der Stadt Schweinfurt)

Theater Schweinfurt im September/Oktober

Hochkarätige Aufführungen, Schauspiel, Konzerte und Puppentheater: Das Programm im Theater der Stadt Schweinfurt bis Ende Oktober 2013

Das Programm

Do 26.09.2013 19.30 Uhr Zum ersten Mal in Schweinfurt
Zum 200. Geburtstag von Richard Wagner
20 Jahre Mnozil Brass Wien
HOJOTOHO – Eine Wagner-Blech-Comedy 

Ein Auftragswerk der Stadt Bayreuth zum Richard-Wagner-Jubiläumsjahr 2013
Inszenierung: Philippe Arlaud
Musik: Richard Wagner / Thomas Gansch / Leonhard Paul / Gerhard Füßl

Die Gruppe Mnozil Brass entstand im Jahr 1992 bei den legendären Musikantenstammtischen im Gasthaus Josef Mnozil, einem Wirtshaus im 1. Bezirk in Wien. Über Auftritte bei Hochzeiten, Geburtstagen, Begräbnissen und Biobauernmärkten arbeitete sich die Gruppe langsam zu den Konzert- und Theaterbühnen vor. Aufgrund der boomenden Nachfrage beschlossen die sieben Mitglieder der Gruppe im Jahr 2000, sich hauptsächlich Mnozil Brass zu widmen. Seither spielen sie rund 130 Konzerte pro Jahr weltweit. So waren sie nach Österreich bereits in der Schweiz, Deutschland, Polen, der Slowakei, Tschechien, Ungarn, Italien, der Türkei, Israel, Frankreich, Spanien, England, Belgien, Holland, Luxemburg, Schweden, Norwegen, Finnland, Russland, China, Taiwan, Japan, Kanada, Amerika und Australien. Sie füllen dabei Häuser wie die Royal Albert Hall in London, das KKL in Luzern, das Burgtheater in Wien, das Tschaikowsky-Konservatorium in Moskau, die Jahrhunderthalle in Bochum, die Opern- häuser von München, Stuttgart, Wiesbaden und Leipzig, das Thalia-Theater in Hamburg, das Düsseldorfer Schauspielhaus und das Berliner Ensemble und werden zu renommierten Festivals wie den Salzburger Festspielen, der RuhrTriennale und den Ludwigsburger Schlossfestspielen eingeladen. In Schweinfurt feiern sie im Theater ihr Debüt!

Auch Mnozil Brass hat sich dem 200. Geburtstag Richard Wagners nicht verschließen können. So haben sie sich vor dem Meister in einer Produktion zur Eröffnung des Jubiläumsjahres in Demut verneigt. Wer Wagner und Mnozil Brass kennt, weiß, dass es dabei auf jeden Fall ums Blech gehen und dass auch der theatralen Umsetzung ein gehöriger Platz eingeräumt werden wird. Inszeniert wurde die Uraufführung von dem in Bayreuth bereits bestens bekannten Hügelregisseur Philippe Arlaud.

€ 40.-, 37.-, 32.-, 25.-
Kein Vorverkauf - nur noch Restkarten an der Abendkasse

           
Fr 27.09.2013 19.30 Uhr im Foyer des Theaters
Ausstellungseröffnung Peter Schmidt-Schönberg
Gustav Mahler – Die Sinfonien und Kindertotenlieder in Gemälden

Ausstellung im Foyer des Theaters: 28. September bis 18. Oktober 2013

Zur Einführung: Peter Schmidt-Schönberg im Gespräch mit Dr. Karin Rhein vom Museum Georg Schäfer

Die Ausstellung ist an den jeweiligen Vorstellungstagen dem Theaterpublikum frei zugänglich, anderen Interessierten nur von 18.30 Uhr bis zum Beginn der Vorstellungen um 19.30 Uhr und auf Anfrage!

"[…] Nicht allein, dass unsere Geburtsorte unweit voneinander liegen und uns damit, unabhängig der biografischen Distanz, indirekt auch eine innere Hei matlosigkeit verbindet; darüber hinaus ist es eine latente, jeder Kunst (nicht allein der Musik!) innewohnende Sehnsucht, die mich so in seinem Werk zuhause sein lässt.

Mahler ist immer Anregender für Interpretation gewesen, sowohl sich und seinem Werk gegenüber, als auch für die inzwischen unüberschaubaren Interpreten seiner Musik — weltweit. All diesen Interpretationen möchte ich mich bewußt nicht anschließen. Ich fürchte eine allzu illustrative, ja plakative Darstellung seiner Biografie. Denn es ist nicht so sehr das Individuum Mensch, vielmehr das sich daraus ableitend Menschliche; nicht Gott, es ist das göttlich Wirkende, das mir in Mahlers Musik entgegentritt. Hier liegt die Quelle meiner Inspiration, wenn ich seine Musik in meine Malerei umforme. Die Komplexität seines Oeuvres fordert eine differenzierte Sicht seiner musikalischen Struktur. Sowohl die durchgängige Einheit aller Sinfonien als auch die partielle Aus formung in ihren Einzelheiten entfalten dabei Strukturen wie Farben, die mich zu Gemälden inspirieren, die — indem sie dies aufgreifen — seine Musik auf eine neue Anders-art-igkeit darstellen. Es entsteht somit ein Zyklus von Gemälden, die in inspirativer Bezogenheit den so großartigen Komplex der Sinfonien Gustav Mahlers widerspiegeln. (Eine Erweiterung durch Einbeziehung weiterer Werke bleibt hier offen.)

So wird mein neues Projekt eine erneute Begegnung der Künste Musik und Malerei, wie ich sie in meinen Opernprojekten und den "Gemalten Opernwelten" bereits dargestellt habe. Um der musikalischen Bedeutung aller Sinfonien Gustav Mahlers gerecht zu bleiben, habe ich einheitliche Bild formate für alle Gemälde gewählt. Eine seltene wie seltsame Konstellation im Gedenken an Gustav Mahler ... den großen Maler der Musik."

           
Sa 28.09.2013 19.30 Uhr Das besondere Konzert im Theaterfoyer
Henschel Quartett

Christoph Henschel (Violine) | Daniel Bell (Violine) | Monika Henschel (Viola) | Mathias Beyer-Karlshøj (Violoncello)
Werke von Haydn, Debussy und Beethoven

Im Jahr 1994 begann die internationale Laufbahn des Quartetts: Mathias Beyer-Karlshøj stieß zu den Gründungsmitgliedern Christoph, Markus und Monika Henschel, und das Ensemble verschrieb sich ausschließlich dem Streichquartett. 1995 gewann das Henschel Quartett bei den internationalen Wettbewerben in Evian, Banff und Salzburg gleich fünf Preise für die besten Interpretationen von Mozart bis zu zeitgenössischen Werken. Im Jahr darauf folgten in Osaka der Gewinn des 1. Preises und die Verleihung der Goldmedaille. Gefeierte Debüts in den wichtigsten Musikzentren sowie ein umjubelter Einspringer für das Juilliard Quartet, von der BBC live übertragen, ebneten den Weg an die internationale Spitze. »Das Henschel Quartett ist ohne Frage eines der besten Ensembles der Welt, ein großartiges Quartett!« urteilte die Los Angeles Times.

Seit 2011 spielt Daniel Bell, ehemaliges Mitglied des Petersen Quartetts und gefeierter Kammermusiker und Violinsolist, im Henschel Quartett. Die CD-Einspielungen des Ensembles wurden mit vielen Preisen und Auszeichnungen gewürdigt, u.a. dem »Preis der Deutschen Schallplattenkritik« und etlichen »CD of the Year Awards« (IMW). Die Aufnahmen wurden von internationalen Feuilletons als CD-Tipps empfohlen, so vom Grammophone Magazin, von der Sunday Times und der Süddeutschen Zeitung.

Viele Höhepunkte säumen den Weg des erfolgreichen Ensembles. Das Henschel Quartett musizierte anlässlich der Wiedereröffnung des UNESCO-Weltkulturerbes Anna-Amalia-Bibliothek in Weimar und reiste als Kulturbotschafter der BRD nach Brüssel. Im März 2010 hatte das Henschel Quartett die Ehre, anlässlich des Namenstags von Papst Benedikt XVI. im Vatikan aufzutreten. Bereits viermal wurde das Henschel Quartett vom Königlich-Spanischen Hofe eingeladen, auf den vier Stradivarius-Instrumenten der königlichen Sammlung zu konzertieren. Im Juni 2012 wurde das Henschel Quartett als erste Europäische Forma- tion der letzten 20 Jahre gebeten, den gesamten Beethoven-Zyklus in Japans renommiertestem Konzerthaus zu präsentieren, der Suntory Hall, Tokio. Zu den Höhepunkten der laufenden Saison gehören Auftritte von Amsterdam bis New York (Carnegie Hall).

€ 18.- auf allen Plätzen


Di 01.10.2013 19.30 Uhr Konzert
Bamberger Symphoniker – Bayerische Staatsphilharmonie

Musikalische Leitung: Chefdirigent Jonathan Nott
Solist: David Fray (Klavier)
Werke von Schönberg und Beethoven

»Die Musik muss alle Energie aufnehmen, die man selbst in sich trägt«, betont Jonathan Nott. Gemeint ist mit diesen Worten die Musik Gustav Mahlers, doch verbirgt sich hinter ihnen eine grundlegende Einstellung, die unverkennbar aus Jonathan Notts Interpretationen spricht. Ein erster Schwerpunkt in seiner Bamberger Amtszeit war das programmatisch bis ins 21. Jahrhundert ausgreifende »Schubert«-Projekt, ebenso markieren die Symphonik Beethovens und Brahms‘, Wagners Musikdramen, das Schaffen Ligetis, Haydns Klassik oder die musikalische Moderne um Strawinsky und Bartók sowie die Musik Mahlers gewichtige Pfeiler seines Wirkens in Bamberg. Ein Wirken, das das große Repertoire der Tradition eben­so einschließt und voraussetzt wie die musikalische Gegenwart, die Musik unserer Zeit.

David Fray wurde 1981 in Tarbes, Südfrankreich, als Sohn einer Deutschlehrerin und eines Kant- und Hegelforschers geboren. Er studierte bei Jacques Rouvier am Conservatoire national supérieur de musique in Paris. Förderung durch Pierre Boulez, Christoph Eschenbach, Paul Badura-Skoda. Der Franzose avancierte schnell zum Klavier-Shootingstar, als er im Juni 2006 bei Konzerten der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen für die erkrankte Hélène Grimaud in Paris und Brüssel einsprang.

Zahlreiche Auszeichnungen und Preise erhielt David Fray seitdem, zuletzt den »Echo Klassik« 2009 und »Les Victoires de la musique classique« 2010.

€ 40.-, 37.-, 32.-, 25.-

           
Sa 05.10.2013 19.30 Uhr Festkonzert
Michael Volle (Bariton) & Helmut Deutsch (Klavier)
225. Geburtstag von Friedrich Rückert & 50jähriges Jubiläum der Rückert-Gesellschaft Schweinfurt
Lieder nach Gedichten von Friedrich Rückert

Michael Volle studierte bei Josef Metternich und Rudolf Piernay und war früh Preisträger internationaler Gesangswettbewerbe, u.a. beim CIEM in Genf und beim Wettbewerb »Neue Stimmen« in Gütersloh. 1990 trat er sein erstes festes Bühnenengagement am Nationaltheater Mannheim an. Es folgten Verpflichtungen an die Opernhäuser Bonn, Düsseldorf, Duisburg, Köln und Zürich. Seit der Spielzeit 2007/2008 ist er in München an der Bayerischen Staatsoper engagiert. 2007 gab er sein umjubeltes Debüt bei den Bayreuther Festspielen als Beckmesser in der neuen »Meistersinger«-Inszenierung von Katharina Wagner. Michael Volle gastiert an den großen Bühnen Europas, darunter die Opera Bastille Paris, die Mailänder Scala, das Théâtre de la Monnaie Brüssel, das Royal Opera House Covent Garden London sowie die Staatsopern Berlin, Hamburg und Wien. Der in Schweinfurt mehrfach gefeierte Sänger arbeitete dabei mit Dirigenten wie Wolfgang Sawallisch, Nikolaus Harnoncourt, Seiji Ozawa, James Levine und Zubin Mehta. Sein Repertoire umfasst Werke von Barock bis Moderne und ist in zahlreichen TV-Live-Mitschnitten, Rundfunkproduktionen und CD-Aufnahmen dokumentiert. Michael Volle deckt dabei nicht nur die großen Chor- und Orchesterwerke ab, sondern hat sich auch der Pflege des Klavierlieds verschrieben.

€ 35.-, 30.-, 27.-, 22.-

           
So 06.10.2013 19.30 Uhr Konzert
Bläserphilharmonie Schweinfurt


€ 15.-, 12.-

           
Di 08.10.2013 19.30 Uhr Das aktuelle Theaterstück
Mi 09.10.2013 19.30 Uhr Das aktuelle Theaterstück

Euro-Studio Landgraf Titisee-Neustadt
Frau Müller muss weg
Komödie von Lutz Hübner (geb. 1964) | Mitarbeit: Sarah Nemitz
Inszenierung: Kay Neumann 
mit Iris Boss, Katrin Filzen, Andrea Lüdke, Thomas Martin, Claudia Rieschel, Wolfgang Seidenberg

»Warum Frau Müller weg muss. Die Drei in Mathematik hat nichts damit zu tun, dass das eigene Kind ein Spätzünder ist, faul, unkonzentriert oder einfach mathematisch unbegabt (obwohl man dunkel ahnt, dass es daran liegen könnte). Nein! Es ist ein Angriff, eine narzisstische Kränkung oder ein Zusammenspiel von Schicksalsmächten, die bei der Notenvergabe nicht berücksichtigt wurden. Warum hat die Klassenlehrerin nicht bedacht, dass just am Tag vor der Mathearbeit das Meerschweinchen verstarb? Das muss man merken als Pädagogin.« (Lutz Hübner)

Lutz Hübner ist der meistgespielte deutschsprachige Gegenwartsdramatiker. »Lutz vor Bert« kommentierte der SPIEGEL, als Hübner nach der Werkstatistik des Deutschen Bühnenvereins 1999/2000 Brecht überrundet hatte. Seine vielfach preisgekrönten Stücke werden auch im Ausland mit großem Erfolg gespielt. In seinen Werken zeichnet Hübner mit großem Gespür für Komik und in einer unglaublich direkten, witzigen Sprache lebensnahe Figuren, die den Abgründen des Alltäglichen ausgeliefert sind. Wie auch in Hübners »Blütenträume« (im November 2010 in Schweinfurt zu sehen) sorgen auch in Frau Müller muss weg wirklich überraschende Pointen für viel Spaß und gute Unterhaltung, aber auch für anregenden Stoff zum Nachdenken und Diskutieren. Denn nicht erst seit der viel debattierten Pisa-Studie sind die Themen Bildung und Chancengleichheit von großer gesellschaftlicher Relevanz!

€ 29.-, 27.-, 24.-, 18.-, 13.-

           
Fr 11.10.2013 19.30 Uhr Kabarett
Josef Hader in »Hader spielt Hader«

 
Der 51jährige, gebürtige Oberösterreicher Josef Hader ist Kabarettist, Filmschauspieler und Autor. Es gibt wohl sehr Wenige in Österreich oder im süddeutschen Raum, die noch nie ein Programm von Josef Hader live oder zumindest im Fernsehen gesehen haben. Seine Solo-Abende sind ebenso Kult wie seine Filmrollen.

1990 erhält Josef Hader den »Deutschen Kleinkunstpreis«. 1991 schreibt er mit Alfred Dorfer das satirische Stück »Indien«, das zwei Jahre später verfilmt wird. 1992 spielt Hader im Fernsehfilm »Cappuccino Melange« seine erste Hauptrolle. 1994 bis 1999 tingelt er mit seinem Soloprogramm »Privat« durch den deutschsprachigen Raum und hat ca. 500000 Zuschauer. Für seine Rolle im Film »Der Überfall« (Regie: Florian Flicker, 2000) bekommt er beim Filmfestival Locarno den Darstellerpreis. 2001 folgen »Komm süßer Tod« und 2003 »Silentium«. Bei beiden Filmen arbeitet er am Drehbuch mit und spielt die jeweilige Hauptrolle. Seit 2004 reist er mit seinem Programm »Hader muss weg« durch die Lande. 2011 erhält Josef Hader den »Göttinger Elch«, Deutschlands einzigen Satire-Preis. Dazwischen spielt er immer wieder in Filmen. Bei den lustigen schreibt er am Drehbuch mit (wie zum Beispiel »Der Knochenmann«), bei den traurigen ist er nur Schauspieler, bekommt aber leichter Preise (Deutscher Fernsehpreis für »Ein halbes Leben« von Nikolaus Leytner).

Josef Hader spielt weiter sein Programm »Hader spielt Hader«. Aus den letzten fünf Programmen, die durchwegs geschlossene Theaterabende sind, hat er Teile herausgenommen und zu kleinen Monologen geformt. Manches kommt einem deswegen so bekannt vor an diesem Abend – von früher, von irgendwo. Und er gibt auch zu, dass er gestohlen hat. Doch kommt es darauf an? Bei dem guten Verhältnis von Täter und Opfer... Aus der Fülle der Figuren entsteht eine Geschichte, die eines für sich beanspruchen kann: ein neues Hader-Programm zu sein. Ein echtes. Nach dem Schweinfurt-Debüt im Oktober 2011 gibt es auf vielfachen Wunsch ein Wiedersehen.   

€ 32.-, 30.-, 27.-, 22.-, 15.-

           
So 13.10.2013 19.30 Uhr im Großen Haus
für Jugendliche ab 14 & Erwachsene
25. Schweinfurter Puppenspieltage
Das Mädchen aus der Feenwelt oder Der Bauer als Millionär

"Romantisches Original-Zaubermärchen" für Puppen und Musik nach Ferdinand Raimund (1790-1836)
Thalias Kompagnons Nürnberg | Salzburger Festspiele Tafelhalle Nürnberg

Ferdinand Raimunds Zaubermärchen voller Melancholie, Tiefe und naiver Komik ist geradezu ideal für das Figurentheater. Vier Puppenspieler und zwei Musiker erzählen die Posse bezaubernd, mit Witz und hoch professionell im Großen Haus des Theaters der Stadt Schweinfurt.

Ein Lustspiel mit bodenlosen Handpuppen, illusionären Hütten und Palästen und schaurig-schöner Märchen-Musik. Die Koproduktion der Salzburger Festspiele, der Tafelhalle Nürnberg und der Thalias Kompagnons auf großer Bühne!

Das Mädchen aus der Feenwelt oder: Der Bauer als Millionär ist ein »romantisches Original-Zaubermärchen« nach Ferdinand Raimund (1790-1836), eine einzigartige Melange aus barockem Welttheater, Hanswurst-Kasperliade und resignativem Biedermeier-Märchen. Waldbauer Fortunatus Wurzel gerät unverhofft zwischen die Fronten einer überirdischen Intrige. An ihr sind beteiligt: Die abgetakelte Feen-Diva Lakrimosa, ihre auf der Erde ausgesetzte Tochter Lottchen, der arme Fischer Karl Schilf, "Der Neid" und "Der Hass", "Die Jugend" und "Das Alter", ein unfähiger Magier aus dem Schwabenlande, der Geisterverein im Wirtshaus "Zum Verrufenen Bergle" und - als letzte

Hoffnung - "Die Zufriedenheit" in ihrer bescheidenen Hütte.

€ 26.-, 24.-, 20.-, 16.-, 12.-

           
Di 15.10.2013 09.00 Uhr Kindertheater
Di 15.10.2013 11.00 Uhr Kindertheater
Di 15.10.2013 15.00 Uhr Kindertheater

im Studio auf der Bühne
für Kinder ab 4
25. Schweinfurter Puppenspieltage
Alles Rabenstark! oder hauen, bis der Milchzahn wackelt?

... starkes Stück zum Thema Konflikte lösen nach Nele Moost (geb. 1952)
Die Complizen Hannover

In Alles Rabenstark! oder hauen, bis der Milchzahn wackelt?, dem Stück zum Thema »Konflikte lösen« nach Nele Moost kommt der Rabe Socke, eine der bekanntesten Figuren der modernen Kinderliteratur, auf die Bühne. Es gibt Ärger! Der Wolf hat sich einfach in der Burg vom Raben Socke und vom Dachs breit gemacht. Deswegen haben sie sich gestritten, so toll, dass der Wolf den Raben verhauen hat. Der Wolf ist für die beiden zu stark. Deshalb laufen sie ängstlich davon. Was sollen der kleine Rabe und der Dachs jetzt tun? Mit dem Wolf reden? Nein, so einfach wird das nicht gehen. Eddi-Bär meint, sie sollen ihre Muskeln trainieren, boxen lernen, stark werden und dann zurückhauen. Ob das wirklich der richtige Weg ist? Oder macht es alles nur noch schlimmer?

€ 4.- (Erw. 9.-) auf allen Plätzen


Mi 16.10.2013 09.00 Uhr Kindertheater
Mi 16.10.2013 11.00 Uhr Kindertheater

im Studio auf der Bühne
für Kinder ab 5
25. Schweinfurter Puppenspieltage
Das Feuerzeug

von Pierre Schäfer nach Hans Christian Andersen (1805-1875)
Puppentheater am Meininger Theater

Das Feuerzeug ist H. C. Andersens berühmte Geschichte vom armen Soldaten, dem durch ein Feuerzeug urplötzlich magische Dinge geschehen. In der Inszenierung von Pierre Schäfer von der »Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch« Berlin, erzählt das Meininger Puppentheater die berührende Geschichte mit wunderschön gearbeiteten Puppen als ein einfühlsames, zauberhaftes Spiel um Hoffnung, Redlichkeit und wahre Werte.

Wie gewonnen, so zerronnen: Ein armer Soldat trifft auf eine Hexe und kommt ganz plötzlich zu viel Geld und einem alten Feuerzeug. Durch falsche Freunde ist der leicht erworbene Reichtum jedoch schnell wieder zerflossen und der arme Kerl besitzt nichts mehr. Außer seinem Feuerzeug. Als er sich damit eine wärmende Kerze anzünden will, passieren ganz plötzlich magische Dinge…

€ 4.- (Erw. 9.-) auf allen Plätzen


Mi 16.10.2013 15.00 Uhr Kindertheater
im Studio auf der Bühne
für Kinder ab 4
25. Schweinfurter Puppenspieltage
Hans im Glück

nach den Brüdern Jacob Grimm (1785-1863) und Wilhelm Grimm (1786-1859)
Puppentheater am Meininger Theater

Kaum ein Begriff ist so schwer zu fassen wie das Glück. Auch für Kinder ist es häufig nur mit materiellen Dingen verbunden. Hans im Glück mit dem Puppenspieler Falk P. Ulke eröffnet eine andere Sicht auf die Dinge. Glück entsteht nicht durch Reichtum, sondern es entsteht in uns. In unserem Verhältnis zu den Dingen und in der Fähigkeit, unsere Umwelt besonders wahrzunehmen.

€ 4.- (Erw. 9.-) auf allen Plätzen

           
Do 17.10.2013 09.00 Uhr Kindertheater
Do 17.10.2013 11.00 Uhr Kindertheater

im Studio auf der Bühne
für Kinder ab 5
25. Schweinfurter Puppenspieltage
König Sofus und das Wunderhuhn

Kinderstück von Tankred Dorst und Ursula Ehler
Hohenloher Figurentheater Herschbach

König Sofus fühlt sich durch das Gegacker des Huhnes seiner geliebten Enkelin Rosalind gestört und will es schlachten lassen. Als die Prinzessin sich dagegen wehrt, jagt er beide aus dem Schloss. Nun will keiner mehr etwas mit ihm zu tun haben; sogar die Dinge um ihn herum machen sich aus dem Staub... Wie Rosalind es schafft, den einsamen und verzweifelten König wieder zum Lachen zu bringen, erzählt das Hohenloher Figurentheater in seiner phantasievollen Inszenierung von König Sofus und das Wunderhuhn.

€ 4.- (Erw. 9.-) auf allen Plätzen

           
Do 17.10.2013 19.30 Uhr
im Studio auf der Bühne
für Jugendliche ab 14 & Erwachsene
25. Schweinfurter Puppenspieltage
Mario und der Zauberer

nach der Novelle von Thomas Mann (1875-1955)
metropol-ensemble Bremen | Bühne Cipolla
Bremer Shakespeare Company

Der machtgierige Schausteller Cipolla verführt sein Publikum zu makaberen Experimenten, die ein bitteres Ende finden. Angesiedelt im faschistischen Italien der 1930er Jahre zeigt Thomas Manns Novelle Mario und der Zauberer die Manipulierbarkeit des Menschen. Sebastian Kautz beleuchtet in seiner Theaterfassung die von Misstrauen und Intoleranz allem Fremden gegenüber geprägte Atmosphäre.

€ 18.- (erm. 8.-) auf allen Plätzen

           
Fr 18.10.2013 11.00 Uhr Kindertheater
im Studio auf der Bühne
für Kinder ab 7
25. Schweinfurter Puppenspieltage
Zheng He... als die Drachenschiffe kamen

die fantastischen Reisen des chinesischen Entdeckers und seine Abenteuer von Arabien bis Afrika
Karin Schäfer Figurentheater

Die in China jedem Kind bekannten, legendären Seefahrten des Admirals Zheng He führten ihn zwischen 1405 und 1433 über Indonesien, Indien und die arabische Küste bis nach Afrika. Die chinesische Flotte war mit über 300 »Drachenschiffen« gewaltig: Im arabischen Sprachraum ist Zeng He als »Sindbad« in den Anekdotenschatz eingegangen.

Das Karin Schäfer Figuren Theater erzählt die Geschichte von Zheng He, dem großen chinesischen Entdecker, als Geschichte derjenigen Menschen, die ihm begegnet sind. In jedem der Länder, die er bereist hat, hat er eine Erzählung oder Anekdote hinterlassen, die von je einer Figur verkörpert wird - etwa ein Gelehrter aus Arabien, ein afrikanischer Fischer oder eine Händlerin aus Siam. Sie alle begleiten uns durch diese fantastischen Abenteuer - in einer vollkommen neuartigen Form der Kombination von Figurentheater, Video, Trickfilm und Musik.

€ 4.- (Erw. 9.-) auf allen Plätzen

           
Fr 18.10.2013 19.30 Uhr
im Studio auf der Bühne
für Jugendliche ab 14 & Erwachsene
25. Schweinfurter Puppenspieltage
Kafkas Schloss

– ein Machtspielchen
Thalias Kompagnons Nürnberg | Tafelhalle Nürnberg

Was ist Kafkas Schloss? Ein Behördenlabyrinth? Ein selbstgeschaffener Alptraum? Eine metaphysische Instanz? Thalias Kompagnons interpretieren Kafkas Romanfragment mit kleinen Holzfiguren als boshaftes Spielchen voll Intrigen, Machtkämpfen und Beziehungsfallen: Auf der Suche nach Unterkunft, Arbeit und menschlicher Anerkennung verstrickt K. sich in einen verbissenen Kampf mit dem bürokratischen Apparat der Schlossverwaltung; dieser setzt dem rebellischen Eindringling lediglich lächelnden Gleichmut entgegen.

€ 18.- (erm. 8.-) auf allen Plätzen

           
Sa 19.10.2013 19.30 Uhr
im Studio auf der Bühne
für Erwachsene
25. Schweinfurter Puppenspieltage
Der Garten der Lüste

Ein Theaterprojekt über den Lockruf des Archaischen
Figurentheater Marc Schnittger Kiel

Inspiriert von Hieronymus Boschs spätmittelalterlichem Gemälde Der Garten der Lüste präsentiert der Schauspieler und Puppenbauer Marc Schnittger die für ihn typische Kombination aus Figurentheater, Schauspiel und Klangwelt. Sein Spiel ist sinnlich, lebendig und phantastisch zugleich. Eine illustre Gruppe bizarrer Gestalten folgt einem mysteriösen Ortskundigen in die Wildnis. Die Vergnügungssüchtigen sind auf der Suche nach einer verheißungsvollen Lichtung, an der die geheimsten Wünsche und Sehnsüchte in Erfüllung gehen sollen. Doch die Expedition landet im Sumpf ihrer Innenwelt...

€ 18.- (erm. 8.-) auf allen Plätzen

           
Mi 23.10.2013 19.30 Uhr
Do 24.10.2013 19.30 Uhr
Fr 25.10.2013 19.30 Uhr
Sa 26.10.2013 19.30 Uhr

Das Meininger Theater – Südthüringisches Staatstheater
Hamlet (The Tragedy of Hamlet, Prince of Denmark)
Tragödie von William Shakespeare (1564-1616)
Inszenierung: Ansgar Haag
mit Florian Beyer, Anne Rieckhof u.a.

Der Tod seines Vaters, des Königs von Dänemark, und die vorschnelle Hochzeit seiner Mutter Gertrud mit ihrem Schwager Claudius stürzen den Prinzen Hamlet ins Unglück: Sein Geisteszustand ist höchst bedenklich – er reflektiert über Selbstmord, Sterblichkeit und menschliche Verstrickungen. Der Vater erscheint ihm als Geist und fordert ihn auf, sich an seinem Onkel Claudius, den er als seinen Mörder bezeichnet, zu rächen, Gertrud aber zu schonen. Um sein Ziel zu verfolgen gibt Hamlet vor, wahnsinnig zu sein. Der Oberkämmerer Polonius schreibt Hamlets Zustand der unglücklichen Liebe zu seiner Tochter Ophelia zu. Als Hamlet irrtümlich Polonius ersticht, fordert ihn dessen Sohn Laertes, unterstützt von Claudius, zum Duell mit fatalen Folgen für alle Beteiligten.

Hamlets Schicksal ist keine Erfindung Shakespeares. Die Erzählung vom Rachezug eines dänischen Prinzen hat ihren Ursprung in der vom dänischen Dichter Saxo Grammaticus aufgezeichneten Amletus-Sage. Shakespeare schuf mit seinem Hamlet eine der komplexesten und faszinierendsten Figuren, die je auf der Bühne aufgetreten sind. Sein unsterbliches Opus entfaltet mehr als 400 Jahre nach seiner Entstehung unverändert eine inhaltliche und menschliche Spannung die ihres Gleichen sucht.

€ 32.-, 30.-, 27.-, 22.-

           
Mo 28.10.2013 19.30 Uhr Operettenseligkeit zum Saisonauftakt
Operettenbühne Wien Heinz Hellberg
Der Graf von Luxemburg
Operette in drei Akten mit Musik von Franz Lehár (1870-1948)
Inszenierung und musikalische Leitung: Professor Heinz Hellberg
Solisten, Chor & Orchester der Operettenbühne Wien

Franz Lehár gilt gemeinsam mit Oscar Straus, Emmerich Kálmán, Leo Fall, Edmund Eysler, Eduard Künneke, Robert Stolz, Nico Dostal und auch mit dem Berliner Paul Lincke als Begründer der sogenannten »Silbernen Operettenära« nach der Jahrhundertwende. Der Wiener Heinz Hellberg weiß ganz einfach seit Jahrzehnten aus eigener Erfahrung, was es zum Glück der Operettenliebhaber braucht. Sein berühmtes Händchen fürs Wienerische, das ein Meisterwerk wie den »Graf von Luxemburg« ideal zur Geltung bringt, kommt dem Erfolg ebenso entgegen, wie die mitreißende Spielfreude seines Ensembles, die hohe Musikalität seines Orchesters (mit dem berühmten Wiener Schmelz!) sowie die prächtige Ausstattung und Kostüme der Österreichischen Bundestheater.

Der Graf von Luxemburg schillert nur so durch den Wechsel von lyrischen zu stürmischen Musiknummern: Paris als klangliche Kulisse und rauschende Ensembleszenen – der farbenprächtige Karneval, ausgelassene Feste und Liebessehnsucht im Bohème-Milieu! Schon einmal begeisterte Heinz Hellberg mit diesem Werk sein Publikum und erhielt für seine Inszenierung exzellente Kritiken. Diese Produktion ist ein Garant für einen erfolgreichen Saisonauftakt im Herbst 2013.

€ 29.-, 27.-, 24.-, 18.-

           
Di 29.10.2013 14.30 Uhr Senioren-Abo
Operettenseligkeit zum Saisonauftakt 
Operettenbühne Wien Heinz Hellberg
Der Graf von Luxemburg
Operette in drei Akten mit Musik von Franz Lehár (1870-1948)
Inszenierung und musikalische Leitung: Professor Heinz Hellberg
Solisten, Chor & Orchester der Operettenbühne Wien

€ 12.- auf allen Plätzen

Zum Theater Schweinfurt geht es hier.

Passend zum Thema

Hochkarätige Aufführungen, Schauspiel, Konzerte, Operette und Tanz: Das Programm im Theater der Stadt Schweinfurt im Mai 2013

Mehr aus der Rubrik

Leider kein passender Artikel gefunden.
Weitere Artikel finden Sie hier.

Haben Sie einen Artikel, der hierher passen würde? Bitte informieren Sie unsere Redaktion, vielen Dank!
Teilen: