27.04.2014

von B° MS

(Quelle: Kulturwerkstatt Disharmonie e. V.)

Disharmonie im Mai

Die Schweinfurter Kulturwerkstatt am Main startet auch im Mai ein anspruchsvolles und vielseitiges Programm.

Das Mai-Programm:

Freitag, 2. Mai, 19.30 Uhr
Danzaluna – "Flamenco & Gipsy Music"


Liebe, Leben, Leidenschaft - das ist Danzaluna. Tänzerin Manuela de Cartuja interpretiert die große Skala menschlicher Empfindungen: Das Feuer der Leidenschaft und Lebensfreude, den Schmerz über verratene Liebe, Stolz und trotziges Aufbegehren gegen das Schicksal. Traditioneller Flamenco ist nur eine Facette des breitgefächerten Repertoires von Danzaluna: Lieder deutscher Sinti singt Barbara in der Originalsprache, dem Romanes, ebenso wie traditionelle Weisen aus Mexico und anderen lateinamerikanischen Ländern. Instrumentaltitel laden ein zu Traumreisen in ferne Länder. Mit im Programm auch Rumbas der Camarque, wie z.B. bekannte Melodien der Gipsy Kings.

Flamencogitarrist Erik Weisenberger spiegelt mit seinem beseelten Spiel, die Erdigkeit und Leidenschaft des andalusischen Flamencos. Danzaluna versteht sich als Vermittler ihrer Kunst. Heiter und informativ moderiert, wird dem Publikum nahe gebracht, was auf der Bühne geschieht: Große Gefühle mit einer Prise Humor und zauberhaften Details.
Manuela de Cartuja (Tanz), Barbara Hennerfeind (Gesang, Gitarre), Erik Weisenberger (Gitarre)


Samstag, 3. Mai, 19.30 Uhr
Kabarett: Philipp Weber - "Durst – Warten auf Merlot"


Der Mensch soll am Tag 1,5 Liter trinken. Die Frage ist nur: Was? Die Antwort weiß Philipp Weber. Er ist Deutschlands radikalster Verbraucherschützer und hat sich mit Leib und Leber Ihrem Wohl verschrieben. In "DURST – Warten auf Merlot" gräbt er gnadenlos Fakten aus, die der Öffentlichkeit von der Nahrungsmittelindustrie bisher vorenthalten wurden: Tee macht fahruntüchtig ab 0,8 Kamille. Kakao ist Koks für Kinder. Milch ohne Fett ist keine Milch, sondern Quatsch. Für eine gute Tasse Kaffee braucht man 140 Liter Wasser. Der Mensch lebt nicht allein von Kefir. Stille Wasser sind nicht tief, sondern teuer.

Der vielfach ausgezeichnete Kabarettist geht noch weiter: Denn was ist mit dem Durst nach Wissen? Dem Durst nach Freiheit? Dem Durst nach Leben? Droht die Menschheit gar an ihrem eigenen Durst zu ertrinken? Die Antworten auf diese bierernsten Fragen sind erschütternd komisch. Zumindest bei ihm! Denn Weber will mehr: lachende Gesichter, glückliche Menschen und eine bessere Welt. Und vor allem: den Ministerposten für Verbraucherschutz! www.weberphilipp.de


Mittwoch, 7. Mai, 19.30 Uhr, Kulturhalle Grafenrheinfeld
INGO APPELT hat es schon immer gewusst:
Frauen sind GÖTTINNEN – Wir können nur noch beten

Mit seinem aktuellen Erfolgsprogramm verwandelt Ingo Appelt jede Bühne in eine Church of Comedy. Halleluja! Ingo Appelt ist wieder da! Nicht nur mit einem frischen Programm, sondern frei nach dem Gebot "Liebe deine Nächste" predigt sich der geläuterte Comedyrüpel nun in die Herzen der Deutschen. Denn wenn es jemand verdient hat, vergöttert zu werden, dann doch jene rätselhaften Wesen an der Seite der Männer: Frauen! So will Ingo Appelt als selbsternannter Glaubensstifter nichts mehr, als dass seine Jünger erkennen: Frauen sind wahrhaft GÖTTINNEN! Und die Männer können nur noch beten.


Donnerstag, 8. Mai, 19.30 Uhr
Falk Zenker: Die magische Gitarre

fantasievoller Klangmaler auf sechs Saiten und Liveelektronik, Zither, Klangschalen, Heulschläuchen, Kalimba
zur CD "Gedankenreise" (Acoustic Music)

Mit seiner innovativen Mischung aus virtuosem Gitarrenspiel mit spanischen Flair, spontanen Improvisationen, raffiniertem Livesampling und seinem charmanten Entertainment hat sich Falk Zenker in der obersten Liga der deutschen Gitarrenszene einen festen Platz erspielt. Darüber hinaus komponiert der Weimarer Gitarrist für Film und Fernsehen, realisiert Klangkunstinstallationen und arbeitet mit international renommierten Musikern in verschiedensten Projekten zusammen. Lassen Sie Ihre Gedanken auf Reisen gehen bei magischen Klängen voller Fantasie, Rhythmus und Imagination und schauen Sie dabei einem Virtuosen zu, der mit Händen und Füßen leidenschaftlich musiziert. Eine Musik, die uns vertraut erscheint und gleichzeitig ganz neu und unverwechselbar ist – gefärbt von Klassik, Flamenco, Jazz, Mittelalter und Exotik. Musik, die tief berührt und weit entführt!


Freitag, 9. Mai, 19.30 Uhr, Disharmonie
Rebecca Trescher Quartett "Mink" zeitgenössischer Jazz


Rebecca Trescher studierte Musikpädagogik im Hauptfach Jazzklarinette und Komposition an der Hochschule für Musik Nürnberg. Sie war Mitglied im Landes- und Bundesjazzorchester, ist Preisträgerin des Bruno Rother Stipendiums und Sparda Stipendiatin 2012. Die Musikerin ist Mitglied im Metropolorchester Nürnberg, leitet diverse Musikprojekte und komponiert für viele Besetzungen. Rebecca Trescher veröffentlichte gerade ihre zweite CD "Nucleus" in der renommierten Reihe "Next Generation" des Jazzmagazins Jazzthing. In der Disharmonie stellt sie ihr neues Quartett vor:
Rebecca Trescher - Klarinette, Komposition, Jochen Pfister - Klavier, Friedrich Betz - Kontrabass, Julian Fau – Schlagzeug


Samstag, 10. Mai, 19.30 Uhr, Disharmonie
Konzert: 4forfun


4forfun ist seit Jahren ein fester Bestandteil der Schweinfurter Musikszene. Mit Auftritten auf Bühnen der Region und darüber hinaus, insbesondere aber ihren Auftritten im Theater der Stadt Schweinfurt,  haben sie sich in die Herzen ihrer Zuhörer gesungen. Fetzig, frech und gefühlvoll wissen die vier sympathischen Musiker Bianka Brückner, Nurcan und Peter Hofmann sowie Bastian Späth immer wieder zu begeistern. Mit neuem Programm wird 4forfun, auch diesmal in Begleitung einer Combo, bestehend aus Schlagzeug, Bass und Klavier, wieder dem Publikum ihren großen Spaß an mehrstimmigen Songs aus Pop u. Jazz zu vermitteln wissen, wobei natürlich auch die Comedian Harmonists im Programm nicht fehlen dürfen.


Mittwoch, 14. Mai – Freitag, 16. Mai
Donnerstag, 22. Mai – Samstag, 24. Mai, jeweils 19.30 Uhr
Theater an der Disharmonie präsentiert "Ingeborg" von Curt Goetz


Lassen Sie sich verführen von "Ingeborg", einer heiteren Komödie von Curt Goetz (1888 - 1960). Humor und Sprachwitz werden Sie begleiten, eine probate Lebensphilosophie können Sie mit nach Hause nehmen. Das Motto: Wann wird die Liebe zum Problem?

Sie erleben:
- eine sympathische junge Frau - einen ehemaligen Lehrer, schon im gesetzteren Alter
- einen eher schüchtern wirkenden Jugendfreund
- eine kauzige Tante, der eine Bowle die Zunge löst
- einen immer zur rechten Zeit erscheinenden Diener

Gönnen Sie sich einen Ausflug in einen neuen Frühling und besuchen Sie uns und Curt Goetz nicht im Haus in Montevideo, sondern in der Disharmonie an der Gutermannpromenade in Schweinfurt. Es spielt das Ensemble des Theaters an der Disharmonie. Regie führt Bernd Lemmerich


Samstag, 17. Mai, 19.30 Uhr
Kabarett: Uli Masuth – Und jetzt die gute Nachricht


Ein feiner Herr in schwarzem Anzug – so stellt man sich einen Organisten vor, der zum Lobe des Herrn irgendwo da oben in der Kirche an der Orgel präludiert. Aber Uli Masuth, der tätsächlich eine lange Zeit in seiner Heimatstadt Organist war und inzwischen auf den Kabarettbühnen Deutschlands und der Schweiz unterwegs ist, hat eine schwarze Seele und produziert schwarze Pointen. Wie gut, dass er sich nicht weiterhin im Halbdunkel seiner Orgelempore versteckt hält, sondern seine Seelsorge nun darin besteht, im Scheinwerferlicht sein Publikum zu unterhalten.

"Und jetzt die gute Nachricht" heißt sein viertes Soloprogramm. Der Titel mag verwundern, erwartet man von einem Kabarettisten ja nun wirklich alles, nur eines nicht "Die gute Nachricht". Gibt’s überhaupt gute Nachrichten, in einer Fülle, dass man damit ein Abendprogramm bestreiten kann? Und wenn, kann man mit "Der guten Nachricht" Menschen zum Lachen bringen? Masuth behauptet: Ja! Allerdings, bei Masuth lachen Sie anders: ohne Schadenfreude, ohne Reue, und – ganz wichtig in Zeiten von Ressourcen-Knappheit – Sie lachen nachhaltiger. www.kabarett-musik.de


Sonntag, 18. Mai, 17.00 Uhr
Clementina Culzoni - Süße und Schwarze Lieder


Clementina Culzoni, argentinischer Tangostar mit einem Programm ohne einen einzigen Tango!!?? Und doch, als wäre sie zu Hause: Von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt beim Tauben vergiften im Park! Denn auch beim Tango kann Liebe doch keine Sünde sein.

Welch herrliches Vergnügen, in Clementina Culzoni's argentinischem Temperament und den deutschen Liedern der 20er Jahre gemeinsame Wurzeln zu entdecken: Ebenso sentimental und verführerisch, scharfzüngig und lasziv, frivol und voll schwarzen Humor kommen sie daher wie der Tango. Entspringen sie doch dem gleichen Lebensgefühl.

Und wie gut tut es dem Liedern von z.B. Hollaender, Kreisler oder Hildegard Knef, wenn Clementina sie vorführt und die Zuschauer verführt in einer vom Tanz inspirierten Show. In die sich übrigens nicht nur musikalisch Rainer Armbrust am Klavier einmischt. Er steuert die heißen Rhythmen bei, und das nötige Sentiment für den Weltberühmten Schlager aus Mexico: Muñequita Linda. www.clementina-culzoni.com


Sonntag, 25. Mai, 19.30 Uhr
Wolfgang Buck – das neue Soloprogramm "KUMMDMERNAHAM"

Warum wird der Satz "Kommt mir nur nach Hause!" als Drohung empfunden? Wo es doch daheim angeblich am schönsten ist? Der Bamberger Songwriter Wolfgang Buck ist auch in seinem neuen Soloprogramm "Kummdmernaham" hin- und hergerissen zwischen Heimatliebe und Fernweh. Einerseits schwelgen seine Songs in der Lust am Essen, im Zauber der fränkischen Landschaft und der wunderbaren Weichheit seiner Sprache. Andererseits befindet er sich auf der ständigen Flucht vor provinzieller Vereinnahmung und frankentümelnder Erdrosselung. Der "Franke" ist in Wolfgang Bucks Liedern der Prototyp des Menschen an sich, gesegnet mit Galgenhumor, Mutterwitz, ungeahnter Zärtlichkeit und der grobmotorischen Unfähigkeit, seine durchaus vorhandene Gefühlswelt einfühlsam auszudrücken. Deshalb hat der Sänger und Gitarrist mittlerweile auch im Norden und  Westen der Republik seine Fans und seit seinem Auftritt mit Werner Schmidbauer und Martin Kälberer in der Sendung  "Aufgspuit!" sogar im tiefen Süden. Denn sind wir ehrlich: Franken ist überall. Und wer nie fortgeht, kann auch nicht nach Hause kommen.


Dienstag, 27. Mai, 19.30 Uhr
JAM Jazz am Main


Hier treffen sich die Schweinfurter Jazz-Hörer und die Jazz-Musiker. Dabei wird in lockerer Atmosphäre gespielt und auch der Spaßfaktor kommt nicht zu kurz.
Eintritt frei


Mittwoch, 28. Mai, 19.30 Uhr
Comedy Lounge


Welcome to the Comedy Lounge! Hier treffen Newcomer auf Vollprofis, Spaß auf Wahnsinn und das Lach auf die Muskeln! Denn die Comedy Lounge bietet Anfängern eine Möglichkeit, ihr Talent zu entfalten, und alten Hasen die Gelegenheit, ihren Lebensabend ruhmreich, aber arm zu beschließen. So präsentiert Moderator und Jazzkabarettist Andy Sauerwein dem neugierigen Zuschauer jeden Monat einen spannenden Abend mit den Comedy- und Kabarett-Helden von gestern, heute und morgen!
Mehr Infos zur jeweils aktuellen Lounge gibt’s auf: www.ComedyLounge.de


Donnerstag, 29. Mai, 19.30 Uhr
Kabarett: Das dritte Eich


DAS EICH bringt nach "Zum Schreia" und "Der Schwachsinn galoppiert" sein drittes Soloprogramm "Das dritte Eich" erstmals auf die Bühnenbretter. Was Sie erwartet? Nun ja, kürzlich hat Das Eich sein allererstes, selbstgeschriebenes Lied zwischen längst verschollen geglaubten Ordnern aus dem Jahr 1990 gefunden und droht: "DAS werd ich spielen! Weiterhin sollten sich die Nordic Walker im Publikum feuerfeste Unterwäsche anziehen, denn auch von ihnen weiß ich zu erzählen und zu singen. Eine Tiernummer ist ebenfalls möglich…wenn der Platz ausreicht! Auf jeden Fall kommt im Programm eine Oma mit Hund vor, ehrlich! Und zum Schluss kommt der Tod, was sonst?". Mehr wird jetzt noch nicht verraten, seien Sie einfach dabei! Lösen Sie jetzt Ihr Ticket für einen lustigen, lauten, leisen, nachdenklichen, bescheuerten, kritischen, beschwingten, einfach universellen Abend! Übrigens: "Das dritte Eich" ist bestuhlt, aber garantiert nicht braun!


Freitag, 30. Mai, 19.30 Uhr
Weltmusik und indische Klassik: Somabanti Basu: Sarod und Suman Sarkar: Tabla


Beide beherrschen ihre Instrumente nicht nur ausgezeichnet, ihre Virtuosität und Harmonie offenbart eine beeindruckende Stärke, die durch das gegenseitige Wechselspiel noch gesteigert wird. Klassische Indische Musik in Ihrer ganzen Faszination. Musik vorwiegend aus dem nordindischen Raum, meisterhaft interpretiert und einfühlsam präsentiert.


Samstag, 31. Mai, 21.00 Uhr
Lets dance "classic" – Tanzveranstaltung

Freier Tanz für ALLE mit DJ Udo

Zur Kulturwerkstatt Disharmonie geht es hier.

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