22.02.2014

von B° MS

(Quelle: Kulturwerkstatt Disharmonie e. V.)

Disharmonie im März

Die Schweinfurter Kulturwerkstatt am Main startet auch im März ein anspruchsvolles und vielseitiges Programm.

Das März-Programm:

Samstag, 1. März, 20.00 Uhr
21. Poetry Slam mit hochkarätigem Line Up

Deutscher Poetry Slam Champion zu Gast beim Slam in der Disharmonie

Ein hochkarätiges LineUp aus der deutschsprachigen Poetry Slam Szene erwartet den Zuschauer im März in der Disharmonie. Zunächst findet man ein paar bekannte Namen, wie die lokal hervorgegangenen, fürs Studium fortgezogenen Poeten Marilisa Herchet (Dresden) und Jonathan Baumgärtner (Nürnberg) oder den wortesprühenden Aida (Erfurt). Zweimal beeindruckte bereits die Berliner Schauspielerin Marie-Theres Schwinn das Schweinfurter Publikum. Da war das Open Air auf der Mainbühne wo sie mit einem brennenden Monolog der RAF-Terroristin Gudrun Ensslin das Publikum ergriff und der Dead or Alive Slam bei dem Kleists Penthesilea präsentierte. Zusammen versprechen diese Bühnenpoeten bereits eine Wortschlacht der Extraklasse, das von Moderator Manfred Manger oft zitierte "poetische Wellenbad der Gefühle". Doch nicht genug: zudem reist die wortakrobatische Pauline Füg an, vor kurzem erst nach Würzburg gezogen, die unter anderem 2011 den Kulturpreis Bayern gewann, Jule Weber (Nürnberg, deutschsprachige U20 Meisterin 2012) und der lang ersehnte Dalibor (Frankfurt), der als Workshopleiter in Schweinfurt schon tiefe Spuren hinterlassen hat und nun endlich beim Slam in der Disharmonie antritt. Doch dann war da noch ein wunderbarer Zufall.  Felix Kaden, inzwischen Slam DJ bei den ganz großen Meisterschaften, ist erklärter Fan von Jan Philipp Zymny (Wuppertal) und lud diesen schon letztes Jahr im Frühherbst nach Schweinfurt ein. Im November 2013 geschah dann das Unglaubliche: Zymny gewinnt die deutschsprachigen Meisterschaften in Bielefeld. Nun also zu Gast in Schweinfurt!


Donnerstag, 6. März 2014, 19.30 Uhr
Kabarett: Die PrimaTonnen - "Plan B"

Kämpferinnen gegen den Schlankheitswahn -BAYERISCH – DEFTIG - SINNLICH

In gewohnter Weise machen sich die zwei Vollblut-Grazien über alles und jeden lustig und schrecken auch nicht davor zurück, sich selbst gehörig auf die Schippe zu nehmen und sich zur "Minna" zu machen. Natürlich dürfen auch die mitreißenden Gesangsparodien, heiteren Lieder und "Ungesänge" nicht fehlen. Bettina von Hakens sprühender Wortwitz trifft das Zwerchfell des Publikums mit voller Wucht. Da fegt ein wahrer Orkan bayerischer Frauenpower durch den Zuschauerraum. Edeltraud Rey verzaubert das Publikum mit ihrer Gitarre, stets charmanter Boshaftigkeit und hinterkünftigem Witz, den sie so liebenswürdig verpackt, dass selbst die Betroffenen noch darüber lachen können, wenngleich sie die Ohren spitzen müssen, um keine der "zungenbrecherischen" bayerischen Spezialausdrücke zu verpassen. 


Freitag, 7. März, 19.30 Uhr
Paul Simpson Projekt – neues Album

"Paul-Simpson" - eine genreübergreifenden Klangreise von American-Akustik-Folk/Rock über Gospel/Soul bis hin zum Blues.

Reduziert auf das Wesentliche - Stimme und Gitarre – präsentieren Jennifer Simpson und Bernd Paul das neue Album – JETZT IST IMMER - und eine Auswahl besonders interpretierter Coversongs, auf die sich das Publikum freuen kann. Virtuos akustisch, im Einklang mit der einmaligen Gesangsstimme, explosiv und rockig, aber auch leise und filigran, die Intensität ihrer Liveauftritte wirkt ansteckend, geht direkt unter die Haut - ein besonderes Konzerterlebnis.


Workshop am Sonntag, 9. März 2104 von 11.00 - 15.00 Uhr
Chris Kramer unterrichtet


Der Workshop richtet sich an absolute Anfänger/Innen. Notenkenntnisse sind nicht erforderlich! Alles was man braucht, ist eine 10 Loch Richter Mundharmonika in C-Dur und die Freude an der Mundharmonika. Keine "Echo", "Unser Lieblinge" oder andere "zweireihige" Mundharmonikas mitbringen. Falls keine entsprechende Mundharmonika vorhanden ist, kann für 20,- € eine professionelle Mundharmonika beim Kursleiter erworben werden. In den vier Stunden ist das Ziel, den Teilnehmern/Innen das saubere Spielen einzelner Töne zu vermitteln, so dass man am Ende des Tages einige Lieder bereits mit der Gruppe und auch allein spielen kann. Haltung, Lippenstellung, die richtige Atmung und erste Soundeffekte sorgen dafür, dass sich bereits nach wenigen Stunden erste Erfolgserlebnisse einstellen.

Der Kursleiter hat vier Lehrbücher verfasst, über 17 Jahre Erfahrung mit Workshops und gilt als einer der besten Spieler seiner Zunft. Durch die individuelle Einzelbetreuung aller Teilnehmer/Innen verspricht Chris Kramer, das bestmögliche aus jedem einzelnen heraus zu holen. Ein entspannter Workshop an dem sich so mancher wundern wird, was eigentlich in ihm steckt, liegt vor Ihnen/Euch.- Preis 40 Euro, bitte überweisen.

Teilnehmer max. 12 Personen, Anmeldung in der Disharmonie


Sonntag, 9. März, 17.00 Uhr
Konzert: Chris Kramer – Mundharmonikavirtuose, Sänger und Gitarrist


Der Blues-Entertainer kommt und hat seine brandaktuelle CD "Kramer Kommt!" im Gepäck. Kramer kommt aus dem "Ruhrgebeat" und wenn Chris Kramer auf die Bühne kommt, macht er sofort klar, dass weder Lachmuskeln noch Tränendüsen verschont werden. Seine Art deutsch zu reden und zu singen kommt gut bei seinem Publikum an. Wenn Kramer kommt, kommen auch die Kollegen ins Schwärmen. Chuck Leavell (Pianist der Rolling Stones) sagt über Chris: "Oh man, what an amazing harpplayer". Cream-Bassist Jack Bruce nennt den deutschen Kollegen einen "Master of the blues-harp". Und Götz Alsmann empfiehlt "Chris Kramers faszinierende CD". Jürgen von der Lippe lud ihn in seine Samstagabendshow "Geld oder Liebe" ein. Simple Minds Drummer Mel Gaynor lobt seine Vielseitigkeit. Peter Maffay engagierte den Bluesharp-Virtuosen 2010 als Studiomusiker für sein mit zwei Platin-CDs ausgezeichnetes - Album "Tattoos". Anschließend nahm Maffay ihn mit auf seine ausverkaufte Hallen-Tournee durch die Arenen der Republik, wo sich Chris Kramer Abend für Abend in die Herzen der Massen spielte. Aber Chris Kramer kommt nicht nur als guter Musiker daher. Er hat den Schalk im Nacken und kann sein Publikum perfekt unterhalten – und gleichzeitig zutiefst berühren. Das macht ihn zu dem Blues-Entertainer mit der charismatischen Reibeisenstimme, der er heute ist. Ganz egal, ob Kramer seine alte Dobro (sechs- oder zwölfsaitige Akustik-Gitarre) oder seine eigens angefertigte "Zigarren-Kisten-Ruhrpott-Gitarre" spielt - egal ob Blues oder artverwandtes: Wenn Chris Kramer auf die Bühne kommt, kommt jeder der handgemachte Musik zu schätzen weiß auf seine Kosten.


Donnerstag, 13. März, 19.30 Uhr
Durch Kasachstans Steppen und in die Berge Südsibiriens

Eine Multivisionsshow von Manuela und Rudi Twardzik

Abseits bekannter Routen war das Ehepaar Twardzik 160 Tage unterwegs, um Kasachstan von West nach Ost zu durchqueren und von dort aus den Süden Sibiriens zu erkunden. Die Reise führte sie ans Kaspische Meer, an den Aralsee, ein Stück entlang der Seidenstraße und in die glänzende neue Hauptstadt Astana ebenso wie auf die Spuren der ehemaligen Zwangsarbeiter des Gulagsystems rund um das Bergbaugebiet von Karaganda. Abgelegene Dörfer im Altaigebirge und die Steinkreise in Chakassien waren ebenso ein Reiseziel wie die Republik Tuva mit ihren berühmten Kehlkopfsängern. Fremde Landschaften, nette Bekanntschaften und ein wenig Fernweh haben sie versucht, in dieser Multivisionsshow einzufangen.


Freitag, 14. März, 19.30 Uhr
Konzert: Le Bang Bang

ALL YOU HEAR IS VOICE, BASS, HANDS AND FEET

Bang! Eine Sängerin und ein Bassist. Mehr als ausreichend, ein abendfüllendes Programm zu zaubern, das es mit der Dynamik und dem Farbenreichtum eines philharmonischen Orchesters aufnehmen kann. LE BANG BANG lässt noch jeden Dickschädel begeistert mit dem Kopf nicken. Dabei schlagen Stefanie Boltz und Sven Faller auf ihrem neuen Album "HEADBANG" nicht mit dem Kopf gegen die Wand, sondern benutzen ihr Köpfchen um neue Türen zu öffnen. Die Wucht und epische Breite diverser Rock-Klassiker von AC/DC, Radiohead, Bowie oder Metallica meistern sie mit der ungeheuren Spannbreite ihrer Ausdrucksmöglichkeiten ebenso mühelos wie die knisternden Zwischentöne der feingeistigen Musik von Joni Mitchell, Michel Legrand, Duke Ellington oder Hoagy Carmichael. Nicht eine Sekunde kopflos oder verkopft. Musik für Seele, Füße und Hirn. Bang!


Mittwoch, 19. März, 19.30 Uhr
Kabarett: Mathias Tretter – möchte nicht dein Freund sein


"Mathias Tretter möchte nicht dein Freund sein" – ein Titel mit gleich drei Unbekannten: Wer ist das Du, was ist ein Freund und warum denn nicht? Der gebürtige Würzburger und Wahl-Leipziger fürchtet in seinem neuen Solo um unser aller Privatsphäre. Man muss Freundschaft heute ganz neu definieren. Zusammen mit knapp einer Milliarde Menschen können wir jederzeit von jedem Ort der Welt ein digitales Poesiealbum mit putzigem Schwachsinn füllen. Wir können sogar mit Angela Merkel befreundet sein. Selbst die Politik postet, twittert, skypet und simst sich um den Verstand. Auch wenn da nicht mehr viel kaputtzumachen ist, wir müssen es trotzdem ausbaden: Volk und Vertreter befinden sich im medialen Daddelrausch. Mathias Tretter ist fest entschlossen, dem digitalen Wahnsinn etwas Handfestes entgegenzusetzen. Er hat zusammen mit seinen beiden Bühnenfreunden Ansgar und Rico ein "asoziales Netzwerk" gegründet. Denn das System kann nur mit seinen eigenen Mitteln geschlagen werden: Revolution in Deutschland? Das muss eine Facebook-Party sein! Und wenn die durch ist, wird der Stecker gezogen: Damit Menschen endlich wieder rocken statt zu bloggen, litern statt zu twittern, und f…en statt zu klicken!!!


Donnerstag, 20. März, 19.30 Uhr
Kabarett: Timon Hoffmann - Klampfkultur in Reimform


Beeinflusst durch Größen wie Ulrich Roski, Werner Lämmerhirt, Hannes Wader und Tommy Emmanuel hat Timon sein eigenes Liedermacherprogramm entwickelt. Lachen ist garantiert und Nachdenken garantiert nicht verboten, denn Timon hat die Gabe, das Komische im Alltäglichen zu erkennen und pointiert zu beschreiben. Vor seiner Karriere als Liedschreiber, spielte der gelernte Schauspieler und Sänger Hauptrollen in Musicals wie Jesus Christ Superstar, Cats, Sunset Boulevard, Hair, Cabaret und West-Side-Story. Außerdem wirkte er in verschiedenen Fernsehserien mit und ist als Synchron- und Werbesprecher tätig. 2007 wurde Hannes Wader auf Timon aufmerksam und buchte den Fingerpicker als Studiomusiker für seine CD "Neue Bekannte". Auch bei seiner aktuellen Produktion "Nah dran" war Timon wieder mit im Boot. Inzwischen hat Timon selbst zwei CDs veröffentlicht. Mit Wortwitz, geschulter Stimme und virtuosem Gitarrenspiel widmet er sich Themen von A wie Alkohol bis Z wie Zölibat. Kurzum – er stellt sich unerschrocken den ernsthaften Fragen des Lebens und gibt Antworten auf Fragen, die bisher noch keiner gestellt hat. Wer meint, Liedermacher seien entweder langweilige Jammersänger oder nervige Blödelbarden, wird hier auf amüsante Art eines Besseren belehrt.


Freitag, 21. März, 19.30 Uhr
Hans Albers – Die Revue


Sind es die Augen, so blau, so blau? Der strahlende Blick, der drei Generationen deutscher Frauen auf seltsame Weise verwirrte und zum Träumen brachte? Die Stimme, immer ein bisschen heiser, irgendwie verloren zwischen Hamburg und Haiti.... oder das Augenzwinkern des "Hanne," der seine überlebensgroßen Phantasien selber nie ganz ernst nimmt?

Hans Schwab und Ronka Nickel, gelingt es mit einer unglaublichen Leichtigkeit, das Publikum mitzunehmen auf die "große Reise" durch das Albers-Universum.

Auf komödiantische Weise lässt das Duo auf der Bühne Leben und Werk von Hans Albers in des Wortes doppelter Bedeutung REVUE passieren. Unterhaltsames und Beschwingtes, zuweilen auch Melancholisches lässt den Abend durch die Künstler zum Hochgenuss werden. Ronka Nickel zeigt, dass sie nicht nur eine hervorragende Moderatorin, sondern auch eine sehr gute Sängerin ist. Sie blättert die Episoden des Hans Albers auf und bei den Erzählungen wird das Publikum im Saal ganz ruhig um im nächsten Augenblick im Überschwang des turbulenten Lebens des Hans Albers begeistert zu applaudieren. Hans Schwab betritt die Bühne und schwingt sich mitten in die Herzen der Besucher. Er singt die Ohrwürmer des Hans Albers, wechselt die Kleidung passend zur Episode. Schwab interpretiert und inszeniert "den ganzen Kerl" Albers, ohne eine simple Imitation zu werden. Eine respektvolle Annäherung mit einem kleinen Augenzwinkern, die auch dem großen Tausendsassa gefallen hätte.


Samstag, 22. März, 19.30 Uhr
Konzert: Hands on Strings

Thomas Fellow und Stephan Bormann

Sie spielen mit der Intensität einer Band und den Klangfarben eines Orchesters – und sprengen dabei mühelos die Fesseln eines Gitarrenduos. Ihre Musik ist eine fesselnde Mischung aus Konzertmusik, Worldmusic und Jazz – oft atemberaubend virtuos, immer erfrischend neu und eigenständig. Und die beiden Musiker zelebrieren diese Stücke mit einer Spielfreude, die das Publikum sofort mitreißt. Gab es bereits auf der ersten CD "Offroad" viel musikalisches Neuland zu entdecken, so gehen Hands On Strings auf ihrem neuen Werk "Loco" noch einen Schritt weiter. Sie entwickeln ein klangliches Universum, welches man von einem Gitarrenduo wahrlich nicht erwarten würde. Ausgehend vom Titelstück "Loco", bei dem die Instrumente bis zum Äußersten kraftvoll "bearbeitet" werden, über epische Kompositionen wie "Atacama" bis hin zu minimalistischen Tupfern – dem Hörer wird eine "verrückt" waghalsige, intensive Klangreise durch die Gegenwart und die grenzenlosen Möglichkeiten des Instruments geboten.


Sonntag, 23. März, 17.00 Uhr
Kabarett: Arnulf Rating "Ganz im Glück"


Arnulf Rating schöpft in seinem Kabarett aus den umfangreichen Patientenakten von Dr. Mabuse. Hier spiegeln sich wie in einem Mikrokosmos alle Verwerfungen unserer Zeit. Dr. Mabuse selbst weiß, was viele seiner Patienten mit Burn Out Syndrom in  seine Praxis und in die Verzweiflung treibt. Für ihn ist der Mensch die Hardware, die pausenlos mit Software gefüttert wird: Fortschrittsglaube, Religion, Sozialdemokratie. Das ist oft nicht kompatibel und führt immer wieder zu Systemabstürzen.

Als Arnulf Rating begann, Kabarett zu machen, wurde in der Meldebehörde noch im Zweifingersuchsystem in die Triumph Gabriele getippt. Und wenn jemand über das Telefon wischte, dann war es die Putzfrau. Heute finden wir manches kurios, was die Menschen in all den Jahren in ihrem Streben nach Glück und immer flacheren Bildschirmen bewegt hat. Aber Arnulf Rating ist sicher: Es besteht Hoffnung. Jedenfalls solange es Menschen gibt, die nicht nur BioEier wollen, sondern auch ein iPhone aus artgerechter Chinesenhaltung.


Montag, 24. März, 19.30 Uhr
Pigor singt – Benedikt Eichhorn muss begleiten VOLUMEN 8

Pigor & Eichhorn konzentrieren sich. Klavier und Gesang. Wortgewalt und Stil. Salon Hip Hop.

Der Hick Hack geht weiter
Nach sieben gemeinsamen Programmen hat sich die Stimmung zwischen den beiden nicht verbessert. Eichhorn begehrt zwar auf, doch es ist abzusehen, dass sich der gut gelaunte Loser am Klavier gegen Pigor nicht durchsetzen kann. Eine böse Fortsetzungsgeschichte, die den Rahmen bietet für die neuesten musikalischen Mätzchen aus der Giftküche des Duos. Pigor und Eichhorn haben eine unnachahmliche Handschrift entwickelt, die weit über das hinausgeht, was man gemeinhin unter Chanson versteht. Ob Pop, Jazz, Hip Hop oder Mitsing-Hymne, Pigor und Eichhorn lassen Wort und Musik auf Augenhöhe miteinander korrespondieren. Der Zuschauer wird nie unter Niveau abgeholt. Ausrasten darf er trotzdem. Den großen Themen der Philosophie nähern sich die beiden ebenso wie den Skurrilitäten des Alltags, jedoch in völlig unerwarteten Problemstellungen. Der Song "Traumarbeit" z.B. erzählt von einem Mann, der die ganze Nacht im Traum die Wohnung seiner Freundin tapeziert hat und der sich weigert, am Morgen danach dieselbe Arbeit noch mal in der Realität zu tun. Neu im Programm ist auch die Hymne der bauwütigen Deutschen "Einer bohrt immer in diesem Land" oder der ultimative Identifikationssong für alle Pappis: "Wir essen immer alle Teller leer..." Wen sich Wutsänger Pigor vorknöpft, dem gnade Gott und der heilige Hugo. Aber auch die Themen der Tagespolitik werden kabarettistisch behandelt. In Vol. 8 geben die beiden auch immer wieder auch ein aktuelles "Chanson des Monats" zum Besten, eine musikalische Radiokolumne, die sie regelmäßig für SWR2, WDR5, NDR2 und den Deutschlandfunk produzieren.

Pigor & Eichhorn sind wohl die kabarettistischsten unter den Musikern und die musikalischsten unter den Kabarettisten.


Dienstag, 25. März, 19.30 Uhr
JAM Jazz am Main


Hier treffen sich die Schweinfurter Jazz-Hörer und die Jazz-Musiker. Dabei wird in lockerer Atmosphäre gespielt und auch der Spaßfaktor kommt nicht zu kurz.
Eintritt frei

Mittwoch, 26. März, 19.30 Uhr
Comedy Lounge


Welcome to the Comedy Lounge! Hier treffen Newcomer auf Vollprofis, Spaß auf Wahnsinn und das Lach auf die Muskeln! Denn die Comedy Lounge bietet Anfängern eine Möglichkeit, ihr Talent zu entfalten, und alten Hasen die Gelegenheit, ihren Lebensabend ruhmreich, aber arm zu beschließen. So präsentiert Moderator und Jazzkabarettist Andy Sauerwein dem neugierigen Zuschauer jeden Monat einen spannenden Abend mit den Comedy- und Kabarett-Helden von gestern, heute und morgen!

Mehr Infos zur jeweils aktuellen Lounge gibt’s auf: www.ComedyLounge.de


Donnerstag, 27. März, 19.30 Uhr
Kabarett: Christoph Sieber: "ALLES IST NIE GENUG"


Dass der Mann mit Kabarettpreisen förmlich überschüttet wird, verwundert nicht, hebt er sich doch in seiner Mischung aus spitzzüngigem Politkabarett und pantomimischen Tanz und Gesangseinlagen grandios von manch einem seiner Kollegen ab. In Zeiten, in denen nicht nur Politikverdrossenheit immer weiter um sich greift, sondern auch die Politiker genug vom Bürger haben, zeigt Christoph Sieber in seinem aktuellen Programm, dass in jeder Aussage, in jeder Tat eine wundervolle Komik steckt, über die es sich zu lachen lohnt. Christoph Sieber ist vielfach ausgezeichneter Kabarettist, Comedian, Autor und Moderator. Er ist regelmäßiger Gast im "Satire Gipfel" (ARD), in "Neues aus der Anstalt" (ZDF), den "Mitternachtsspitzen" (WDR), bei "Volker Pispers & Gäste" (3sat) und in vielen anderen Kabarettsendungen im Fernsehen.
In "Alles ist nie genug!" ist Christoph Sieber ernsthaft komisch und herzlich böse. Er zeigt eine verliebt lyrische Seite und präsentiert zuweilen in Bonbonpapier gehüllten Zynismus, der das Publikum betroffen schweigen und im nächsten Moment herzlich lachen lässt. Bei ihm ist Kabarett auch Wut, über die man lachen kann.


Freitag, 28. März, 21.00 Uhr
Lets dance "classic" – Tanzveranstaltung

Freier Tanz für ALLE mit DJ Udo


Freitag, 28. März, 19.30 Uhr, Kulturhalle Grafenrheinfeld
Musikkabarett: Da Huawa, da Meier und I "D'Würfel san rund"


Zum Bühnenjubliäum gab es kürzlich das Best-Of-Album "tonbandl't" mit Studioversionen ihrer bekanntesten Stückl. Im Frühjahr 2013 kommt nun das Jubiläumsprogramm "D'Würfel san rund", in dem es Da Huawa, da Meier und I wieder einmal geschafft haben, sich neu zu erfinden.

Nach über 300 Auftritten mit dem Programm "Vogelfrei" auf Bayerns renommiertesten Bühnen, unter anderem im Circus Krone und im Schlachthof München, kommt nun das neue Werk von Da Huawa, da Meier und I: "D'Würfel san rund". Bereits in "Vogelfrei" warfen Da Huawa, da Meier und I ihr Image einer bayerischen Boygroup über Bord und mit "D'Würfel san rund" sind sie nun gänzlich erwachsen geworden. Es ist nachdenklicher, kritischer, politischer, gesetzter, grundehrlich und wie immer hoch musikalisch. Lieder über das "echte ehrliche, dreggade begehrliche, stinknormale, wunderscheene Lebn" finden sich ebenso wie die typischen DaHuawaDaMeierundI-Stücke mit kerniger Percussion und kantiger Gitarre.

Das neue Programm strotzt gerade so vor Lebensfreude und Christian, Matthias und Siegi zeigen, wie guad es uns doch im scheena Bayernland geht. Wären da nicht diese Ecken und Kanten, die niemand gern sieht, die dunklen Gemütswolken, die wir uns vor's Hirnkastl schieben und dieser Wind, wenn er sich dreht, dann drehen sie sich wie Fahnderl mit - die Politiker, Sterneköche, Lobbyisten und Banker, wenn sie ein bisserl mehr Profit daschmeggan. Da Huawa, da Meier und I zeigen genau auf, wo es im Freistaat hapert, ohne erhobenen Zeigefinger, mit einer guten Portion Witz und Ironie. So wird ein einziges Wort, nämlich das "Tschüß", Leitbild einer Heimat ohne Dialekt, wo man nimma genau weiß, wohin man eigentlich gehört. Bei da Huawa, da Meier und I ist jedoch alles am richtigen Fleck. Da Huawa an der Gitarre, da I an der Percussion und der Harmonie und da Meier am Bass und der Blosn. Die Gags purzeln dabei wie eh und je und wer nun neugierig geworden ist, der darf gespannt sein.


Samstag, 29. März, 19.30 Uhr
Musikkabarett: Christoph Weiherer  - A Liad, a Freiheit und a Watschn

Seine Lieder fahren Dir bis in die Knochen! Fernab der Religion, dass bayerische Musik Franzl-Lang-Niveau haben muss, legt Weiherer auf seinem sechsten Album "A Liad, a Freiheit und a Watschn" die scheinbar vergessene Kunst frei, für das Volk zu singen - und nicht für den globalen Markt. So einen wie ihn gibt’s in dieser Landschaft kaum noch. Der Weiherer hat sich gefunden. Er singt und erzählt äußerst gut gelaunt vor allem von der eigenen Freiheit und wir erleben einen sehr glücklichen Mann, einen grandiosen Texter und letztendlich die Stimme Bayerns - in einer Zeit, in der jeder glaubt, etwas sagen zu müssen.


Sonntag, 30. März, 15.00 Uhr, Montag, 31. März, 10.00 Uhr
Kindertheater: Pohybs Konsorten spielen: "Frederick die Maus"


"Es war einmal …", ist das Tor zu tausenden von Geschichten. Jeden Abend aufs neu beginnt der alte Mäuserich für die Mäusekinder zu dichten. In abendlicher Stille und Dunkelheit des Mäusebaus, erzählt er immer wieder von Fredrick der kleinen Maus. Während alle Mäuse um Frederick eifrig Vorräte sammeln, beliebt es Frederick in der Sonne herumzugammeln. Er sagt, er sammelt Wörter, Farben, Sonnenstrahlen das sind seine Vorräte, um den Winter im Bau bunt zu bemalen .Die Mäuse wundern sich, weil Frederick für sie in Rätseln spricht. Doch bald schon steht der Winter ins Haus und es lüftet sich das Geheimnis von Frederick, der kleinen poetischen Maus.
Ab 3 Jahren

Zur Kulturwerkstatt Disharmonie geht es hier.

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