23.06.2014

von B° MS

(Quelle: Kulturwerkstatt Disharmonie e. V.)

Disharmonie im Juli

Die Schweinfurter Kulturwerkstatt am Main im Juli mit einem Kurz-Programm. Im August ist Sommerpause.

Das Juli-Programm:

Freitag, 4. Juli, 19.30 Uhr, Disharmonie
Konzert: Huberts Stolz

Die fünf Musiker von Huberts Stolz lernten sich bei ihrem Jazzstudium an der Hochschule für Musik Würzburg kennen. Seit knapp einem Jahr spielen sie regelmäßig unter der Anleitung des Würzburger Ausnahmesaxophonisten Hubert Winter zusammen. Neben modernen Jazzstücken wie z.B. von Michael Brecker, Richie Beirach oder Mike Stern darf man sich an dem Abend auch auf Eigenkompositionen und frische Versionen von bekannten Standards freuen.

Besetzung: James Crutchfield (Gitarre), Anton Mangold (Saxophon), Tom Listl (Piano), Phillip Neuner-Jehle (Kontrabaß), Marco Dufner (Schlagzeug)


Samstag, 5. Juli, 19.30 Uhr, Disharmonie
Konzert: "Himalayan Star Train"


Mit dem "Himalayan Star Train" gibt Dennis Dennehy aus Irland/England und  Auxilia Albert und ihre Tänzerinnen  aus Südindien eine exotische Unterhaltung Einzug. Es gibt viele Themen und Lebenseinstellungen in Europa welche aus Indien und Fernost kamen.  Mit Dennehy merkt man den thematischen und musikalischen Einfluss. Albert zeigt dass der Rythmus und Ausdruck nicht nur mit indischer klassischer Musik vertretbar ist, sondern auch mit westlicher Musik von Dennis Dennehy.

Auxilia Albert ist Dipl.-Tänzerin und Tanzlehrerin für Bharathanatyam (Oriental Fine Arts Akademy London). Bereits seit ihrem 6. Lebensjahr sammelt sie Bühnenerfahrungen und hat neben dem indischen Bharathanatyam auch Ansätze des Ballett, Hip Hop, der tamilisch-indischen Folklore, sowie des klassischen nordindischen Tanzes Kathak in ihrem Repertoire.


Freitag 11. Juli, 19.30 Uhr, Disharmonie
Fotoausstellung Gerd Scheller - Lichtbilder

Post Romantic Landscapes oder Glotzt nicht so romantisch!

Die Ausstellung monochromer Landschaftsaufnahmen und Landschaftsdetailaufnahmen thematisiert eines der ältesten Themen der Kunst- und Geistesgeschichte – den (scheinbaren?) Widerspruch zwischen 'Natur' und Kultur. Gerd Scheller setzt sich in seinen Aufnahmen subtil mit ästhetischen Fragen der Landschaftsrezeption auseinander. Als symbolische Frage könnte über der Ausstellung stehen: Warum stört der Anblick einer zeitgenössischen Windkraftanlage den Genuss des Landschaftsbildes - während eine antike Windmühle heimeliges Entzücken auslöst? Und was hat das mit Romantik zu tun? Die Fotos entstanden im Siegerland, in und um Schweinfurt, sowie in Nürnberg und Umgebung. Zeitraum: ca. 1975 bis ca. 2013.

Vita Gerd Scheller, 1953 in Schweinfurt geboren, seit 1985 in Nürnberg lebend.
Ausgeübte Berufe: Schauwerbegestalter, Schildermaler, Druckereihilfsarbeiter, Drucker, Schriftsetzer, Lithograph, Layouter, Projektmanager. Jetzt technischer und kreativer Arbeitsanleiter in einer therapeutischen Werkstatt für Menschen mit psychischen Erkrankungen.

Die Ausstellung ist zu sehen vom 11. Juli 2014 bis 30. September 2014


Samstag, 12. Juli, 19.30 Uhr, Disharmonie
Kabarett: Annette von Bamberg - "Warum immer ich?"


Annette von Bamberg, einst als "Die Tanten" in der deutschen Kleinkunstlandschaft unterwegs, besteigt wieder die Kabarettbühne. Nach Ausflügen  ins Kindertheater als "Taschenkönigin" und ins Komödienfach "Lokal TV" ist sie mit ihrem 1. Kabarettsolo "Warum immer ich?" unterwegs.  Missgeschicke, Fehler, Albernheiten und die Fallstricke des Alltags bieten den Nährboden für ein kurzweiliges und sprühendes Kabarettprogramm. Geht es uns nicht allen so, dass wir uns dauernd fragen: Warum immer ich? Warum bleibt immer bei mir die Karte im Bankomat stecken? Warum geht immer bei mir die Waschmaschine kaputt und das ausgerechnet am Wochenende, wo die Reparatur das Doppelte kostet. Warum hält nur mich eine Pommesbude vom Joggen ab? Bin ich die Einzige, die immer beim "Mensch ärgere dich nicht" verliert? Warum behaupten alle alten Leute, dass es früher ohne Handy und Navy besser war? Damals, da hast du dich verlaufen, verfahren, verfehlt. Annette von Bamberg, die eigentlich Annette Grabiger heißt, der Nachname, der seit ihrer Kindheit immer falsch geschrieben wurde (wahrscheinlich druckt die Zeitung in der Ankündigung auch wieder "Annette Grabinger" oder Annette mit einem "t"), hat das Talent, in möglichst viele Fettnäpfe zu treten. Daraus hat sie eine Kabarettshow entwickelt, die die Skurrilität und Blödheit des Alltags stilsicher in wunderbare Pointen verwandelt.

Zur Kulturwerkstatt Disharmonie geht es hier.

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