29.01.2014

von B° MS

(Quelle: Kulturwerkstatt Disharmonie e. V.)

Disharmonie im Februar

Die Schweinfurter Kulturwerkstatt am Main startet auch im Februar ein anspruchsvolles und vielseitiges Programm.

Das Februar-Programm:

Mittwoch, 5. Februar, 19.30 Uhr
"SELBSTWORTGEFÄHRDET"
Kabarett-Gaudi mit Martin Rassau - als Gast: Bernhard Ottinger


Komische und witzige Gedanken die Martin Rassau immer wieder durch den Kopf schießen. Nun lässt er sie raus aus seinem losen Mundwerk und wirkt fast wie "selbstwortgefährdet". Selbst die kleinsten Alltäglichkeiten führen für ihn fränkisch frotzelnd ins parodistische Vergnügen. Als Stand-up-Comedian verweilt er bei dem, was er am besten kann und was ihn als Urtyp seiner Landsleute auszeichnet: beim Gemaule. Er scheut sich auch nicht vor Respektlosigkeiten gegen alles und jeden. Nichts ist ihm heilig, an großen und kleinen Dingen kann er sich festbeißen, um daraus eine urkomische Szene oder ein scharfes Potpourri zu machen. Dabei unterstützt ihn Bernhard Ottinger staubtrocken, nüchtern und immer mit dem bissigen Nachsatz auf den Lippen. Bodenständig bauernschlau schlägt er sich – muss doch sein – durchs Leben, als Meister stoisch-störrischer Verweigerung.


Samstag, 8. Februar, 19.30 Uhr
Ein zauberhafter Abend im Café de la mer


Eine virtuose Gitarre, ein swingender Kontrabass, dazu ein Akkordeon, das die Welt gesehen hat, und als Krönung ein klassischer Sopran - das ist Café de la mer. Die drei Musiker und ihre Sängerin entführen ihre Zuhörer mal nach Paris, mal nach Buenos Aires oder an die Riviera. Im Gepäck haben sie u.a.  französische Chansons, argentinische Tangos, italienische Canzoni und auch etwas deutsches Liedgut.

In einer außergewöhnlichen Besetzung präsentieren Nicole Schömig, Gerd Semle, Werner Küspert und Dirk Schade in ausgefallenen Arrangements Melodien und Lieder aus aller Herren Länder. Sie laden ein zu einem Abend mit alten Bekannten und neuen Bekanntschaften und wecken Sehnsüchte nach mediterranen Nächten. Im Café de la mer
sitzen, einen Espresso genießen, vielleicht auch einen Chianti oder Pastis, das Meer betrachten und die Seele baumeln lassen. Mal melancholisch, mal mit einem Schmunzeln entführen die Musiker ihr Publikum in eine laue Nacht in Rio, Neapel oder Marseille.


Sonntag, 9. Februar, 17.00 Uhr
Kabarett: Kabbaratz "Mach’s gut Alter!" denn die anderen werden immer jünger


Evelyn Wendler und Peter Hoffmann zählen in geburtenschwachen Zeiten zu den geburtenstarken Jahrgängen. Sie sind beide in den besten Jahren. Das heißt, die guten liegen hinter ihnen. Sie hat ein Herz für die Jugend, er ein Gedächtnis wie ein Elefant. Sie fühlt sich jünger, er sieht das nicht ein und auch nicht so aus.

In seinem 23. Programm geht es Kabbaratz um jung und alt, also zwei vollkommen unterschiedliche Ansichten der Gegenwart. Die einen haben keine Zeit, jung zu bleiben, die anderen keine Zeit, alt zu werden. Auf der Suche nach der verlorenen Zeit präsentiert Ihnen Kabbaratz Menschen, die eine Menge erfahren, aber keine Erfahrungen gemacht haben und eine ewig junge Gesellschaft, der die Phantasie für die Zukunft fehlt. Was auch immer auf dem Weg vom Schnuller zum Rollator passiert, es kann immer noch besser werden - nie jünger. Oder anders gesagt, mit den ersten fehlt uns die Phantasie, erst mit den dritten Zähnen wissen wir: mit den zweiten beißt man besser.


Donnerstag, 13. Februar, 19.30 Uhr
Kabarett: Michi Marchner "Die besten sterben jung"

Live hard, die young – nicht mit mir! Ich bin noch da! Weit über 40 und kein Ende abzusehen… Klar, man spart sich jede Menge Arthrosen, Inkontinenzen, Rücken und Knieprobleme, aber man verpasst halt auch das Beste. Grund genug, die Zeit zu nutzen – was ich schon immer auf Deutschlands Bühnen tat – das Beste geben und hoffen, dass es jemand braucht. Gut vernetzt ins hier und jetzt, multimedial, zukunftsfeindlich und unangemessen zuversichtlich – wir dürfen gespannt sein… Überleben lohnt sich!


Freitag, 14. Februar, 19.30 Uhr, Kulturhalle Grafenrheinfeld
SEX UND MACHT das neue Programm von und mit Lizzy Aumeier
am Klavier: Tatjana Shapiro


Die Welt wird immer verrückter und dreht sich immer schneller, ABER es gibt einen Typ Herrscher, die nie auszusterben drohen und die Frauen, die mit ihrer Erotik diese Männer zu beeinflussen wussten. Von Alexander dem Großen, über Berlusconi bis hin zu Zappa, von Antastasia, über Madonna bis zu Ypsilanti. Skandal, Sex, Geheimnisse - alles, was Sie bisher nicht wussten erfahren Sie -hier. Lizzy Aumeier wurde mit dem Deutschen Kabarettpreis  ausgezeichnet und zählt laut Jury zu einer der witzigsten Frauen auf deutschen Kabarettbühnen.


Samstag, 15. Februar, 19.30 Uhr
TAKE THIS! – a cappella Ensemble aus Würzburg


5 Männer machen Musik – ohne Instrumente. Das ist a cappella, das ist "TAKE THIS!" Seit über zehn Jahren sind die Sänger auf deutschen Bühnen unterwegs. Sie singen mit Vorliebe deutsche Texte, ein bisschen was zum Nachdenken und ganz viel zum Lachen. Jeder Abend ist anders, jeder Abend ist auch für die Sänger von TAKE THIS!  immer wieder überraschend. Denn das Programm wird ständig überarbeitet. Es gibt keine abgespulte Show. Der Leitfaden bleibt aber gleich: 5 Stimmen, 1 Bühne. Mehr braucht es nicht. Sie machen einfach nur Musik. Und doch bieten sie noch viel mehr: ihr Spaß auf der Bühne überträgt sich innerhalb von wenigen Augenblicken auf das Publikum. TAKE THIS!  tritt als a cappella Ensemble auf, und doch sind fünf Individuen auf der Bühne. Jeder unterhält das Publikum mit seiner Musik und seinen Moderationen auf ganz eigene Weise.


Sonntag, 16. Februar, 17.00 Uhr
Sammy Vomáčka in Concert – Acoustic – Guitar – Blues, Ragtime, Fingerstyle-Jazz


Sammy Vomáčka, einer der bekanntesten Akustikgitarristen der letzten 30 Jahre, unterwegs! Unermüdlich und immer noch voller Spielfreude tourt der in Tschechien geborene und im Saarland lebende, Fingerpicker durch In- und Ausland. Zunächst überwiegend als Ragtime-Gitarrist bekannt geworden (u.a. diverse Schallplatten und CD's), entwickelte sich Sammy Vomáčka im Laufe der Jahre zu einem Allrounder, dem es besonders der Jazz angetan hat. Ebenso kam der Blues nicht zu kurz.

Neben einer "normalen" Westerngitarre ist immer auch eine "Dobro" im Gepäck, eine aus Metall gefertigte Resonator-Gitarre, mit der auch ohne Verstärker, interessante Effekte möglich sind. Sammy Vomáčka wird seine langjährige Erfahrung als Entertainer in Sachen Fingerpicking, Ragtime, Blues und Jazz zum Besten geben - mal mit, mal ohne Gesang. Bei seinen Konzerten gehören Entertainment und Kurzgeschichten aus seinem musikalischen Leben zum Programm.


Freitag, 21. Februar, 19.30 Uhr
Kabarett: Martin Zingsheim "Opus Meins" – Kabarett und Zukunftsmusik


Die Presse nennt ihn "die erneuerbare Energie auf Deutschlands Kleinkunstbühnen". Gleich das erste Soloprogramm "OPUS MEINS" katapultierte Martin Zingsheim auf die erstklassigsten Bühnen der Republik. Es folgte das, womit man in der Kabarettlandschaft gemeinhin Ankündigungstexte füllt: begeistertes Presseecho, Auftritte im Fernsehen, Gewinn diverser Preise, frei Erfundenes. Martin ist wahrlich ein komödiantischer Rundumschlag gelungen: originelle Komik, mitreißende Musik und ein brillantes Gefühl für Sprache begeistern die Zuschauer deutschlandweit. Nennen Sie es Kabarett, Comedy oder in dem Alter eine Frechheit, denn zwischen seinen Händen zerfließen Genregrenzen wie Bürgerrechte in Simbabwe. Zingsheim, das bedeutet kritische, innovative und blitzgescheite Abendunterhaltung und eine "schwindelerregende, intellektuelle Achterbahnfahrt, die man so schnell nicht vergisst”.

Die Presse nennt ihn "die erneuerbare Energie auf Deutschlands Kleinkunstbühnen".

28.01.13 Hamburger Comedy Pokal Publikumspreis
23.02.13 Bielefelder Kabarettpreis (1. Platz und Publikumspreis)
02.03.13 Krefelder Krähe (1. Platz)
13.09.13 St. Ingberter Pfanne (Jurypreis)


Samstag, 22. Februar, 21.00 Uhr
Lets dance "classic" – Tanzveranstaltung

Freier Tanz für ALLE mit DJ Udo


Sonntag, 23. Februar, 15.00 Uhr
Montag, 24. Februar, 10.00 Uhr
Kindertheater: Theater Lancelott spielt: "Der Grüffelo"


Eine Maus zu sein ist nicht einfach. Noch dazu, wenn man im Wald lebt, wo es Schlangen, Eulen und Füchse gibt, die einen sehr gerne als Festessen betrachten wollen. Da braucht man schon kernige Freunde, die einen beschützen, um  als Maus zu überleben.  So erfindet Max, unser Mäuseheld, einfach einen Freund, der so groß und schrecklich ist, dass wirklich jeder vor ihm Angst haben muss und nennt ihn "Grüffelo". Denn: Grüffelo, Grüffela, Grüffelum, das klingt ja gar nicht dumm. Wer so jemanden zum Freund hat, ist auch vor Schlangen, Eulen und Füchsen sicher. Wie überrascht ist Max aber, als er feststellen muss, dass es diesen "Grüffelo" tatsächlich gibt, der alles andere als sein Freund sein will. Aber Max ist klein und schlau und hat natürlich auch jetzt eine geniale Idee…
Ab 3 Jahren


Dienstag, 25. Februar, 19.30 Uhr
JAM Jazz am Main


Hier treffen sich die Schweinfurter Jazz-Hörer und die Jazz-Musiker. Dabei wird in lockerer Atmosphäre gespielt und auch der Spaßfaktor kommt nicht zu kurz.
Eintritt frei


Mittwoch, 26. Februar, 19.30 Uhr
Comedy Lounge


Welcome to the Comedy Lounge! Hier treffen Newcomer auf Vollprofis, Spaß auf Wahnsinn und das Lach auf die Muskeln! Denn die Comedy Lounge bietet Anfängern eine Möglichkeit, ihr Talent zu entfalten, und alten Hasen die Gelegenheit, ihren Lebensabend ruhmreich, aber arm zu beschließen. So präsentiert Moderator und Jazzkabarettist Andy Sauerwein dem neugierigen Zuschauer jeden Monat einen spannenden Abend mit den Comedy- und Kabarett-Helden von gestern, heute und morgen!


Freitag, 28. Februar, 19.30 Uhr
Theater Obernburg: Der zweite Teil: "Für Immer...zwei."


Sie oder die Sehnsucht der ungestillten Mutter". Der Ehealltag wird skizziert anhand der alltäglichen Fragen nach "Kind oder kein Kind", dem Status als Frau, der Rolle des Mannes an ihrer Seite. Konventionen oder Ausbrüche aus dem bürgerlichen Leben. Beziehungen zu den Eltern: "Lass Vati aus dem Spiel" oder "Mutti verwandelt sich ins alte Krisenfeld". Sie durchleben den Alltag mit Rückblicken auf ihre unbewältigte Kindheit. Es entblättert sich der typische Geschlechterkampf, bis hin zu ausufernden Vorurteilen oder untergürtellinigen Banalitäten. Nervenkriege und Beziehungswahnsinn werden in Traumsequenzen erzählt. Mit Anleihen aus dem Bauerntheater, sowie Bildfolgen aus ihren geliebten Sciencefiction-Filmen, erläutern sich Constanzes eigenartige Konflikte ihres seltsamen Lebens mit Magnus. Sie zeigt erschreckend zerbrechliche Gefühle und zeichnet ihr Männerbild in eigenem Maß, voller untergründiger Zweifel und ohne jeden Anspruch auf kalkulierbare Wertung.

Zur Kulturwerkstatt Disharmonie geht es hier.

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