26.03.2017

von akz-o B° RB

Einrichtungstipps für kleine Räume

Ordnung, Flexibilität und Farbe – so kommen kleine Räume ganz groß raus

Der wohl entscheidendste Aspekt bei der Gestaltung kleiner Räume ist, das Wesentliche nicht aus dem Blick zu verlieren

Kleine Räume bedeuten mehr als wenig Fläche. Sie fordern auf zur Kreativität, zur Flexibilität und zur Genügsamkeit. Vor allem aber fordern sie dazu auf, sich auf das zu besinnen, was wirklich wichtig ist und sich von überflüssigem Ballast zu befreien. Ein paar Grundsätze helfen dabei, den passenden Einrichtungsweg für kleine Räume zu finden.

Der wohl entscheidendste Aspekt bei der Gestaltung kleiner Räume ist, das Wesentliche nicht aus dem Blick zu verlieren. Was benötige ich wirklich? Einen großen Schreibtisch für die Arbeit oder ein ausladendes Sofa für die DVD-Abende mit Freunden? Die Wohnung nach eigenen Anforderungen zu planen bedeutet auch, sein Leben zu ordnen. Steht die Liste mit den Must-haves, kann man an die Planung der Fläche gehen. Besonders bei kleinen Räumen wird es schnell zum Problem, alles Wichtige zu verstauen. Deshalb bieten gut gemachte Stauraummöbel enormes Potential. Mit Vitrineneinsätzen für die schönen Dinge im Haushalt und Schiebetüren, die Aktenordner und Co. geschickt verbergen, bieten individuell planbare Regalsysteme die perfekte Balance zwischen Ordnung und Dekoration. Im Idealfall sind solche Möbel auch multifunktional. Der Hersteller hülsta bietet zum Beispiel ein Sideboard, das mit wenigen Handgriffen zum Schreibtisch wird. Aber auch modulare Magnetwände, die sich etwa mit Stauraumkästen, Spiegeln und Kleiderhaken bestücken lassen, versprechen Planungsvielfalt für die eigenen vier Wände. Grundsätzlich gilt: Ob hängen, stapeln oder einfach nur hinstellen – auch kleine Wohnungen können mit der passenden Einrichtung wahre Wandlungskünstler sein.

Auch das Licht spielt bei der Gestaltung kleiner Räume eine wichtige Rolle. Denn eine angenehme Lichtatmosphäre bringt jeden Raum zum Strahlen. „Lass‘ die Sonne rein“, lautet also das Prinzip. Reicht das Tageslicht nicht aus, lassen geschickte Beleuchtungen und helle Farben Räume größer erscheinen. Dunkle Farbflächen hingegen sollte man besser vermeiden, denn sie lassen Räume oft noch kleiner wirken.

Zu guter Letzt lohnt es sich, den Blick etwas zu heben, denn gerade die Decken kleiner Räume verdienen eine besondere Aufmerksamkeit. Frei nach dem Motto „Denk‘ hoch hinaus“, sollte auch sie stets in die Raumgestaltung mit einbezogen werden. Ob ganz klassisch mit einem Hochbett, einer unkonventionellen Regalkonstruktion oder einer Lagerstelle für das Mountainbike: Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, den Raum auch in der Höhe zu gestalten und gleichzeitig ein stimmiges und aufgeräumtes Gesamtbild zu erzeugen.

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