Christina Schuhmann – Schweinfurts erste Weinprinzessin

Wer könnte sie besser verkörpern, die neue Seite der ehemaligen Reichsstadt, die immer mehr ihrer historischen Wurzeln ausgräbt und wieder belebt, als Christina Schuhmann: Im Wesen eigenständig, grundsolide, ehrlich, von Herzen freundlich, kommunikativ und weltoffen – was die Stadt Schweinfurt in der Wahrnehmung ihrer Bewohner und Gäste sein möchte, zeichnet Christina aus. Sie ist das junge und hübsche Gesicht der sich im Wandel befindenden Industriestadt Schweinfurt. Welch ein Glück, dass sich die Beiden gefunden haben!

Um den Titel einer Prinzessin führen zu dürfen, muss man in Schweinfurt keine Adlige sein. Schließlich mangelt es der Stadt an einem repräsentativen Schloss. Und so wird Christina Schuhmann zwar am 22. September 1989 in Schweinfurt geboren, wächst aber – wie bei späteren gekrönten Häuptern nicht unüblich – auf dem Lande auf, um in natürlicher Umgebung "heranzureifen". In diesem Fall ist das die kleine Gemeinde Großeibstadt bei Bad Königshofen, wo die junge Christina zur Schule geht und 2008 mit der Mittleren Reife abschließt. Die Verbindung zu ihrer Geburtsstadt hält sie durch regelmäßige Besuche, etwa bei Verwandten, aufrecht; Schweinfurt ist "Ihre große Stadt".

Nach dem Schulabschluss ist Christina offen für Neues. Eigentlich hat sie eine Banklehre beginnen wollen, doch weckt ein Angebot der Franken-Therme ihre Neugierde und so darf sie dort eine Ausbildung zur Kauffrau für Tourismus und Freizeit absolvieren. Hierbei entdeckt sie, dass der Umgang mit Menschen und auch das Übernehmen neuer Aufgaben, wo sie ihren Ideenreichtum einsetzen kann, ihr die meiste Freude bereitet.

Im Jahr 2011 ist es dann soweit: Nach dem Abschluss der Ausbildung beginnt für Christina Schuhmann ein neuer Lebensabschnitt: Erfolgreich und – auch das zeichnet sie aus – gut vorbereitet bewirbt sie sich auf eine Stellenausschreibung von Stadt und Landkreis Schweinfurt, die genau jemanden wie sie für das junge Team der Tourist-Information 360° sucht. Hier arbeitet sie im "Frontoffice", kümmert sich um Besucher, Gästeanfragen, vermittelt Zimmer und organisiert Gästeführungen. Schnell lernt sie nun Schweinfurt aus allen Blickwinkeln kennen.

Nachdem Christina Schuhmann in Ihrer "neuen alten Heimat" auch ihr privates Glück findet und mit ihrem Freund Christian eine eigene Wohnung bezieht, scheint es zu ihrem Glück fast vorbestimmt, dass gerade jetzt der neu gegründete Verein GenussReichStadt Schweinfurt e.V. für die ehemals traditionsreiche Weinstadt eine Weinprinzessin sucht. Das Casting ist für alle interessierten Damen ausgeschrieben, und zwangsläufig wird auch der jungen Strahlefrau im Rathaus die Teilnahme von einer Kollegin nahegelegt. Da Christina weder menschen- noch kamerascheu ist und sich gerne für die Gemeinschaft und Ideen engagiert, ist sie sofort fasziniert von der Idee und den Möglichkeiten, "Ihre" Stadt überregional zu präsentieren.

Trotz fast 40 Mitbewerberinnen macht Christina letztendlich souverän das Rennen. Nach Vorcasting, Onlinevoting und mehrstufiger Einführung in die Themen Weinkunde, Stadtgeschichte und Auftreten in der Öffentlichkeit geht sie mit Vorsprung vor ihren beiden verbliebenen Mitstreiterinnen in die anspruchsvolle und kurzweilige Abschlussveranstaltung im Weltbio-Kino. In jeder Disziplin macht sie eine blendende Figur und kaum jemand merkt ihr das Lampenfieber an. Die Anspannung fällt erst von ihr ab, als der Abend vorbei ist. Nun ist sie mit Freude würdige Weinprinzessin und Botschafterin Schweinfurts und – vielleicht – auf dem Weg, Schweinfurts allererste Fränkische Weinkönigin zu werden. Zuzutrauen ist das Christina Schuhmann mit ihrer Persönlichkeit und ihrer gewinnenden Ausstrahlung allemal. In Zukunft werden ihr viele Türen offen stehen.

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